28 freiwilliges SchülerInnen und vier Lehrkräfte fuhren sich Mitte Mai nach Berlin, um sich mit einem der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts, der Shoah bzw. dem Holocaust zu beschäftigen. Das Ziel dieser Reise war, wie auch bei der Gedenkreise im Vorjahr nach Krakau / Ausschwitz, durch die Beschäftigung mit diesem Thema dem Vergessen entgegenzuwirken.
Zentrale Besuche dieser Bildungsreise waren der Besuch des jüdischen Museums mit seinen beeindruckenden drei Achsen (Kontinuität, Exil, Holocaust), das Erleben des Denkmals für die ermordeten Juden Europas direkt hinter dem Brandenburger Tor und eine Führung durch die Gedenkstätte Sachsenhausen, dem ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen. Eine andere Perspektive auf den Krieg bot der Besuch des Fichtebunkers, welcher auch noch in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg für verschiedenste andere Zwecke genutzt wurde.
Neben dem Fokus als Gedenkreise, hatten die SchülerInnen aber natürlich auch die Möglichkeit, die heutige Hauptstadt Deutschlands kennenzulernen und zu erleben.